Frank Uhlig

Geboren 1964
Fotograf
Seit 1997 im Werkstatthaus
Leiter des Fachbereichs Fotografie / Reklame

»Den Freiraum, den ich bei der inhaltlichen Gestaltung meines Bereiches nutzen kann, möchte ich – so weit möglich – weitergeben. Dazu gehört es hellhörig zu sein, Anregungen aufzunehmen und umzusetzen. Hierbei sind sicher Begriffe wie Flexibilität , Neugier und Kommunikationsfähigkeit wichtig. Trockenere Schlagwörter wären: Marktanalyse, Trendbeobachtung, Akquise.
Kurzum: Ideen neugierig-kritisch aufzunehmen und – auch wenn vieles anfangs unmöglich erscheint – einen Weg zu finden, das Unmögliche umsetzbar zu machen.«

»Interdisziplinäre (Kurs- oder Galerie-) Projekte, bei denen ich selbst Neuland und Glatteis betrete. Dort wo Routine wirkungslos wird, wo unbekannte Schlaglöcher lauern, aber auch neue Erfahrungen und innovative Ergebnisse. Projekte, bei denen der Unterschied zwischen Dozent, Kollegen und Teilnehmern unscharf wird und verschwimmt…«

»Kurz gesagt: Technik, Thema – Prozess.
Etwas ausführlicher schwadroniert, könnte es so ähnlich klingen: Das Fundament sollte sich jede/r mit solider Technik erarbeiten. Anschließend begeben wir uns – oder jede/r für sich – auf Themensuche. Daraus ergibt sich eine erste, tiefere Auseinandersetzung mit dem Medium. Über Ideen stolpern, erste Skizzen anfertigen, Einbahnstraßen und Sackgassen. Hartnäckigkeit und Ausdauer sind gefragt. Irgendwann dann die Autobahn und die Überholspur, das Loslassen der erlernten Grundlagen und den freien, künstlerischen Umgang mit Fotografie: Prozess eben.
Meine Hauptarbeit ist sicherlich zu Beginn – bei der Grundsteinlegung – am deutlichsten spürbar, während ich versuche, in späteren Entwicklungsstadien vorwiegend beratend oder anregend zur Seite zu stehen. Eine individuelle Entwicklung ermöglichen. Nicht als „Großmeister“ eine Richtung vorgeben.
Ich sehe meine Arbeit immer dann als gelungen, wenn Menschen nicht nur einen Kurs besuchen, sondern im kreativen Sog des Hauses mitziehen, neue Bereiche entdecken, interessante Kontakte und Schnittmengen herstellen und selbständig tätig werden. Netzwerke und Selbstläufer.«

»Weiter so…«

»Alles, was man braucht um kreativ zu arbeiten, der Rest wird improvisiert…«